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Die GSMA hat im Laufe der letzten Jahre mit der Unterstützung von über 90 Organisationen innerhalb der Mobilfunkbranche zwei Spezifikationspakete erstellt und pflegt diese derzeit: eines für M2M- und IoT-Anwendungen und ein weiteres für Verbraucheranwendungen.
Die M2M-Spezifikation wurde zuerst entwickelt und basiert auf dem PUSH-Modell, bei dem alle Abonnementbereitstellungsvorgänge von einem Backend-Server verwaltet werden. Dies eignet sich gut für die M2M-Umgebung, in der Geräte im Allgemeinen unbeaufsichtigt bleiben und keine Entscheidungen bezüglich der Konnektivität selbst treffen können.
Die Consumer-Spezifikation kam später und ist das entgegengesetzte Modell (PULL), da hier der Verbraucher alle Entscheidungen bezüglich Konnektivität und Abonnementverwaltung trifft.
Wir werden diese beiden Spezifikationen im Verlauf dieses eSIM-Engineering- Kurses ausführlicher besprechen und dabei der Verbraucherspezifikation etwas mehr Aufmerksamkeit widmen, da sie später als die M2M-Spezifikation entwickelt wurde, alle Erkenntnisse beinhaltet und von vielen als potenzieller Kandidat für die Grundlage einer zukünftigen einheitlichen eSIM-Spezifikation angesehen wird.