ERFA Europäischer Schienengüterverkehrsverband

  • , Von Paul Waite
  • 2 min Lesezeit

ERFA, der Europäische Schienengüterverkehrsverband, spielt eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung der Schienengüterverkehrslandschaft in Europa. Als führende Stimme der Schienengüterverkehrsbranche setzt sich ERFA für Strategien und Initiativen ein, die das Wachstum und die Nachhaltigkeit des Schienengüterverkehrs fördern. Durch die enge Zusammenarbeit mit politischen Entscheidungsträgern, Branchenvertretern und anderen relevanten Gremien strebt ERFA einen wettbewerbsfähigeren, effizienteren und umweltfreundlicheren Schienengüterverkehrssektor an.

Eine der wichtigsten Prioritäten der ERFA ist die Gewährleistung eines fairen und diskriminierungsfreien Zugangs zur Schieneninfrastruktur für alle Betreiber. Durch die Förderung des offenen Zugangs will die ERFA gleiche Wettbewerbsbedingungen schaffen, die es neuen Marktteilnehmern ermöglichen, mit etablierten Betreibern zu gleichen Bedingungen zu konkurrieren. Dies fördert nicht nur Wettbewerb und Innovation im Schienengüterverkehrsmarkt, sondern kommt auch den Kunden zugute, da sie eine größere Auswahl an Dienstleistern und wettbewerbsfähigere Preise erhalten.

Neben dem Einsatz für offenen Zugang arbeitet ERFA auch an der Verbesserung der Interoperabilität der Schienennetze in ganz Europa. Durch die Harmonisierung technischer Standards, Vorschriften und Verfahren will ERFA einen reibungslosen grenzüberschreitenden Betrieb ermöglichen und die Effizienz des internationalen Schienengüterverkehrs steigern. Dies ist besonders wichtig für effiziente Verbindungen zur Unterstützung von Handels- und Logistikaktivitäten.

Darüber hinaus engagiert sich ERFA aktiv für nachhaltige und umweltfreundliche Praktiken im Schienengüterverkehr. Durch die Förderung sauberer Technologien wie Elektro- und Hybridlokomotiven und die Entwicklung alternativer Kraftstoffe möchte ERFA den CO2-Fußabdruck des Schienengüterverkehrs reduzieren und zum Kampf gegen den Klimawandel beitragen. Damit trägt ERFA nicht nur zur Verbesserung der Umweltbilanz des Schienengüterverkehrs bei, sondern stärkt auch dessen langfristige Rentabilität und Wettbewerbsfähigkeit.

Darüber hinaus spielt die ERFA eine Schlüsselrolle bei der Vertretung der Interessen der Schienengüterverkehrsunternehmen in Gesprächen mit politischen Entscheidungsträgern auf europäischer und nationaler Ebene. Als einheitliche Stimme der Branche kann die ERFA die Bedürfnisse und Prioritäten ihrer Mitglieder effektiv kommunizieren und die Entwicklung von Richtlinien und Vorschriften für den Schienengüterverkehrssektor beeinflussen. Diese Lobbyarbeit ist unerlässlich, um sicherzustellen, dass die Interessen der Schienengüterverkehrsunternehmen in Entscheidungsprozessen berücksichtigt werden und die Branche in einem anspruchsvollen und wettbewerbsintensiven Marktumfeld erfolgreich sein und wachsen kann.

Insgesamt ist die ERFA eine wichtige Organisation, die eine zentrale Rolle bei der Förderung der Interessen des Schienengüterverkehrs in Europa spielt. Durch ihr Engagement für offenen Zugang, Interoperabilität, Nachhaltigkeit und Branchenvertretung trägt die ERFA zur Entwicklung eines effizienteren, wettbewerbsfähigeren und umweltfreundlicheren Schienengüterverkehrs bei, der den Bedürfnissen von Kunden, Betreibern und der Gesellschaft insgesamt gerecht wird.


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